29.01.22-Tag 176: Tag 18 Überfahrt in die Karibik- ein Tag von vielen…

von Minna am 02.02.2022 / in Beiträge

Heute Nacht 2 Uhr haben wir den Wegepunkt 16 erreicht.

In den letzten Tagen und Nächten konnten wir gut beobachten, dass diese Squalls, die plötzlich auftretenden Starkwinde, vor allen nachts und in den Morgenstunden ihr Unwesen treiben. Das macht die Nachtwache umso spannender. Das heißt, nachts den Himmel beobachten. Wenn Sterne zu sehen sind, ist die Luft rein, sollten die verschwunden sein, ist es ziemlich sicher wieder ein solcher Squall. Also sämtliche Luken schließen, Sitzkissen in Sicherheit bringen und vieleicht auch Segel verkleinern. Ein solches „kleines Unwetter“ ist meist nach 20 Minuten durchgezogen und der Himmel ist wieder sternenklar. Meist sind wir dann zu zweit an Deck und somit auch Beide sehr unausgeschlafen. Es wird Zeit, dass wir ankommen, da sind wir uns einig…

Der Vormittag ist wieder sehr unruhig, hohe Wellen steigen sogar ab und zu übers Achterdeck ein und dass bei unserem hohen Freibord! Man kann unter Deck kaum stehen oder laufen. Aber wenigstens scheint die Sonne.

Für den Fisherman ist heute zu viel Seegang, er würde ständig einfallen und schlagen. So bleibt er heute zusammengebunden am vorderen Mast liegen. Vieleicht können wir ihn morgen, am letzten Tag vor unserer Ankunft nochmal setzen.

So sind wir heute mit Groß und Genua gerüstet. Der Autopilot hat zu kämpfen, um gegen die Wellen anzusteuern. Wahrscheinlich steht uns mal wieder eine sehr unruhige Nacht bevor, die Wellen knallen laut gegen den Bug. Dabei zu schlafen ist schwierig und der Gedanke, dass das Meer hier ca. 4000 Meter tief ist, trägt nicht gerade zur Entspannung bei.

unser Ziel ist nun schon auf dem Plotter sichtbar

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