07.02.22-Tag 185: Inselrundfahrt mit dem Mietwagen

von Minna am 10.02.2022 / in Beiträge

Wir haben für heute und morgen einen Mietwagen reserviert, um uns Martinique vom Land aus anzuschauen. Dazu sind wir schon 8.30 Uhr an der Vermietung verabredet, um das Auto in Empfang zu nehmen. Nicht lange danach starten wir mit einem rumpeligen, uralten Kleinwagen. Das wäre ja für uns erstmal kein Problem, aber es stinkt im Auto extem nach Benzin. Das Rauchen verkneife ich mir erstmal besser…. wir hoffen, dass der Gestank nach ein paar Kilometern nachlässt. Aber leider wird es nicht besser, eher schlimmer. Wir beschließen zurück zur Autovermietung zu fahren. Wir sind ja echt nicht zimperlich, aber das geht eindeutig zu weit. Wer weiß, was da alles kaputt ist….vieleicht die Benzinleitung?? Der junge Mann bei der Vermietung ist einsichtig und gibt uns ein anderes Auto. Nun können wir starten. Wir fahren Richtung Nordosten der Insel und finden dabei malerische Fischerdörfer, ganz ohne Touristen. Tolle ursprüngliche Strände, Fischer, die ihren Fang direkt am Strand verkaufen, eine Schule mit Klassenzimmern ohne Türen und Fenster. Es ist ein toller Einblick in das „echte“ Leben auf Martinique. Die Menschen sind sehr freundlich und hilfsbereit. In einer kleinen Bäckerei kaufen wir ein Baquette, als ich nach einer Toilette frage nimmt mich die Verkäuferin mit hinter das Haus, irgendwo hin in die Wohnräume der Leute. Dort zeigt sie mir ein Badezimmer mit einer Toilette und wartet davor bis ich wieder zum Vorschein komme.

Auf unserem weiteren Weg fahren wir Richtung Montange Pelée, dem Vulkan, der 1902 viele Tote gefordert hat. Eine Straße führt uns durch einen echten Urwald immer weiter nach oben. Hier wächst Farn in der Größe von Bäumen und Bambus hängt quer über die schmale Straße. Palmen, Brotfruchtbäume, Bananenstauden…alles wild durcheinander, ein echter Urwald. Da es auf Martinique nicht selten regnet, es aber durchgehend heiß ist, wächst hier einfach alles wie in einem rießigen Treibhaus. Wir sind fasziniert von so viel Artenvielfalt. Weiter führt uns unser Weg in den Ort Saint-Pierre, der durch den Vulkanausbruch 1902 komplett zerstört wurde. Ein paar Ruinen sind noch sichtbar.

Dann gehts zurück nach Le Marin, wir verfahren uns dann auch noch ordentlich und kommen deshalb auch erst gegen 19 Uhr im Hafen an….

jetzt haben wir ein fahrtüchtichtiges Auto

eine Grundschule ohne Türen, wir können von der Straße bis in den Raum schauen

hier wir am Vormittag der Fang verkauft

unser Frühstück für morgen Früh ist gerettet

Andreas fährt….ganz konzentriert….

ein richtiger, echter Urwald….

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