02.03.22-Tag 208: Abschied von Bequia

von Minna am 05.03.2022 / in Beiträge

Am Morgen fahren wir kurz an Land. Wir müssen noch ausklarieren und noch einmal die Dieselkanister füllen. Hier sind die Preise für Kraftstoff sehr niedrig, das wollen wir ausnutzen, um alles aufzufüllen. Dabei treffen wir Hadu, den Gemüsehändler und verabschieden uns. Er bittet uns Vanilleschoten mitzubringen, falls wir auf unserer Fahrt nach Trinidad in Bequia Stopp machen. Die sind wohl schwer zu bekommen in den Grenadinen, wir versprechen ihm, es nicht zu vergessen.

Gegen 11 Uhr verlassen wir die Ankerbucht Richtung Norden. Es liegen ca 100 sm vor uns. Wahrscheinlich werden wir diese Strecke an einem Stück segeln, da für die nächsten Tage zu starker Wind angekündigt ist und wir deshalb gern fix in Martinique ankommen wollen.

Wir segeln hart am Wind an Bequia und St. Vincent vorbei. Immer mal wieder werden wir von einem Squall überrascht. Trotz ordentlich Bewegung backe ich ein Brot. Ein guter Zeitvertreib und so haben wir wieder etwas Frisches zum Frühstück morgen.

Mit Einbruch der Dunkelheit sind wir an der Nordspitze von St. Vinent. Einige große Schiffe sind diese Nacht unterwegs, aber alle verfügen über AIS, so ist es nachts kein Problem ihnen auszuweichen.

Die Nacht wird sehr anstrengend, starker Wind, hohe Wellen ärgern uns ziemlich.

Am nächsten Morgen sehen wir auch schon bald Martinique, aber der Wind und auch die Wellen nehmen nochmal zu und wir können bei diesen Verhältnissen nicht nach Le Marin abdrehen. So segeln wir etwas weiter und suchen in der Ankerbucht Grande Anse D´Arlets Schutz.

Ein frisches Baquette zum Frühstück wird geliefert

Einmal noch an Land….

ausklarieren in Bequia

Hadu, der Gemüsehändler unseres Vertrauens

Vorbei an der Wallilabou Bay auf St Vincent

Brotteig kneten an der frischen Luft

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