03.03.22-Tag 209: ein nerviger Tag, ganz ohne Fotos….

von Minna am 05.03.2022 / in Beiträge

Nach 24 Stunden sind wir heute früh auf Martinique angekommen, aber leider konnten wir nicht, wie geplant nach Le Marin segeln, da die Wellen und der Wind viel zu stark und natürlich mal wieder aus der falschen Richtung kamen. Unser Motor hätte es absolut nicht geschafft dagegen anzukommen. So sind wir in eine andere Bucht weiter westlich „geflüchtet“. Die Infos bei Navily über diese Bucht waren nicht so berauschend, schlechter Ankergrund, viel Schrott am Boden, wenig Halt. Wir versuchen es trotzdem, wir haben ja gar keine andere Chance…

Es scheint dann doch so, als ob der Anker sich eingegraben hat und wir ruhen uns erstmal aus. Andreas geht ins Bett und ich wollte das eigentlich auch tun. Vorher beschließe ich aber nach dem Anker zu schnorcheln. Was ich da zu sehen bekomme ist nicht schön. Die Kette liegt erstmal ordentlich am Grund, aber dann wird sie von einem riesigen Felsbrocken abgelenkt und läuft im rechten Winkel weiter. Am Ende liegt unser Anker, aber überhaupt kein bischen eingegraben….was für ein Mist….und in den nächsten Tagen soll der Wind noch zunehmen.

Ich wecke Andreas und wir beschließen unter Land dann doch noch nach Le Marin zu tuckern. Hier ist etwas weniger Wind und Welle, aber sicher brauchen wir ca 4 Stunden und wir werden erst gegen 20 Uhr ankommen, also im Dunklen.

Genau so kommt es dann auch, ich sitze mit dem Handstrahler ganz vorn und achte auf die Bojen der Fischer. Wir kämpfen uns langsam Richtung Bucht St. Anne. Dort liegen auch wieder unsere Freunde vor Anker…

Als dann endlich der Anker gefallen ist, sind wir fix und fertig und heilfroh hier zu sein.

Gerade bemerke ich beim Erstellen dieses Eintrages, dass wir noch nicht mal ein einziges Foto heute gemacht haben, das ist auch kein Verlust, es war kein schöner Tag….

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1 Kommentar

  • Christian Böhme says:

    Seit gegrüßt ihr beiden Weltenbummler,

    ab und an sind wir bei euch zu Gast und schauen oder lesen was ihr alles erlebt. Da kommt einiges zusammen. Vielleicht macht ihr später mehr daraus, wenn ihr wieder im Land seit. Und lasst die anderen mit teilhaben an eurer Weltreise.

    Bleibt gesund und seit gegrüßt von Christian Böhme und den Eltern aus Taucha natürlich auch. Ahoi.

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