27.03.22-Tag 233: English Harbour-einklarieren extrem….

von Minna am 29.03.2022 / in Beiträge

Wir müssen heute Morgen einklarieren, hier in Antigua nehmen die Behörden das sehr ernst und wir wollen natürlich keinen Ärger haben. Gestern Abend haben wir schon die Küstenwache mit Blaulicht durch die Bucht fahren gesehen. Sicher haben die einen genauen Überblick über die Boote die neu angekommen sind und sich noch nicht gemeldet haben. Also wollen wir das heute gleich hinter uns bringen. Vorher sind wir bei Franko zum Frühstück eingeladen. Wir trinken in Ruhe Kaffee und werden mit lecker Feta-Spinat-Blätterteigtaschen verwöhnt. Dann fahren wir zu dritt in den Hafen. Dort müssen wir noch eine ganze Weile auf den Health-Officer warten. Wir bekommen einige Formulare zum Ausfüllen und er misst unsere Körpertemperatur. Wir scheinen gesund und coronafrei zu sein…Mit diesen abgestempelten Formularen gehen wir nun zum Immigration-Büro. Zuerst die Unterlagen vom letzten Stopp vorlegen, da gibt es bei uns schon Probleme. Wir haben uns in Guadeloupe nicht ein-und ausklariert, obwohl wir bei Abreise in Dominica angegeben haben, dort hinzuwollen. Uns wird ein Blatt Papier zugeschoben, auf dem wir erklären müssen wo wir herkommen, wo wir hinwollen, wieviele Leute an Bord sind und noch einige andere Fragen müssen beantwortet werden. Dies aber nicht in Stichpunkten, sondern in Briefform und dies auch noch in Englisch….super, wir sind begeistert und brauchen einige Zeit dafür. Danach müssen wir an einem PC einen Account für ein Clearance-Programm erstellen und Angaben zum Boot, zu uns und möglicher zu verzollender Ware machen. Auch werden wir nach Waffen an Bord gefragt und ob Haustiere dabei sind….ein Wahnsinn….Anschließend wieder zum Schalter, unsere Pässe werden eingescannt, wir müssen 90 US-Dollar zahlen, dann bekommen wir endlich unsere Einklarierungs-Papiere. Die ganze Prozedur hat den kompletten Vormittag gedauert.

Wir brauchen erstmal eine Pause, lernen 2 andere deutsche Segler kennen und trinken nun zu fünft ein kühles Getränk aus dem Supermarkt um die Ecke… Dann fahren wir zu unseren Booten zurück. Am Nachmittag schnappen wir uns eine unserer leeren Gasflaschen, da wir keine volle Flasche mehr in Reserve haben. Gestern haben wir einen sehr freundlichen Security-Mann am Eingang der Dockyard kennengelernt, er organisiert das Wiederbefüllen und wir sind für heute Nachmittag mit ihm verabredet, um ihn unsere Flasche zu bringen. Morgen können wir sie uns dann schon wieder bei ihm abholen.

Wir schauen uns anschließend noch ein wenig in der wirklich wunderschönen Marina um. Sie ist historisch sehr interessant und es gibt sogar ein kleines Museum. Auch die Queen hat die Nelson Dockyard schon besucht, das erfahren wir in diesem Museum und auf einigen lesenswerten Tafeln auf dem Gelände. Wir lesen, dass hier die ersten Gebäude bereits 1725 entstanden sind  der Hafen nach dem früher hier stationierten Befehlshaber Lord Admiral Horatio Nelson benannt wurde.

 

Papiere für den Gesundheits-Check ausfüllen

Eine sehenswerte Marina mit Museum

Wir geben unsere leere Gasflasche ab zum Befüllen

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