03.04.22-Tag 240: Wieder mal gaaanz früh los

von Minna am 07.04.2022 / in Beiträge

Unsere Nacht endet heute schon 2 Uhr, da wir in einer Stunde den Anker lichten wollen. Es liegen ca. 80 sm vor uns und wir möchten gern vor Sonnenuntergang an unserem heutigen Ziel, der Insel St. Barthelmy, ankommen. Diese Insel ist ein eigenständiger kleiner Inselstaat und gehört zum Überseegebiet Frankreichs.

Der Wind meint es sehr gut mit uns, wir können toll segeln, wir sind schnell und die Wellen kann man auch aushalten.

Gegen 6 Uhr steigt die Sonne am Horizont in den Himmel und es wird hell. Wir genießen diesen Sonnenaufgang auf dem Meer. Es ist jedes Mal ein schönes Erlebnis in den neuen Tag zu segeln. Bald machen wir Frühstück und es gibt Kaffee.

Ein Segelfreund möchte auch nach St. Maarten und wir werden die nächsten Tage gemeinsam dorthin segeln. Er fährt vor uns und wir plaudern immer mal wieder über Funk mit einander.

Andreas will es mal wieder wissen, er lässt gleich zwei Angeln vom Heck ins Meer. Ich lese derweil und backe nebenbei ein Brot….

Kurz bevor wir auf Höhe der Insel sind, zuckt die Angel verdächtig. Ich hole schnell unsere Box, die haben wir extra dafür gekauft, um den Fisch nicht direkt auf Deck zappeln zu lassen. Aber es ist schon wieder ein Barracuda an der Angel, diesmal ein ziemlich großes Exemplar. Den werden wir natürlich, wegen seines möglichen Giftes, nicht essen und somit auch nicht töten. Mit einer Zange befreit Andreas ihn vom Haken und befördert ihn zurück ins Meer. Schade, wir hatten schon länger keinen leckeren Fisch mehr. Verhungern müssen wir heute aber nicht, Franko, unser Mitsegler, möchte heute Abend für uns kochen und hat uns zu sich an Bord eingeladen.

Wir segeln an der Inselhauptstadt Gustavia vorbei und erreichen gegen 16.30 Uhr, früher als erwartet, unser heutiges Ziel, die Bucht Anse de Colombier. Sie liegt im Nordwesten und bietet somit guten Schutz vor dem Südostwind heute Nacht.

Nachdem der Anker fest sitzt räumen wir ein wenig auf und genießen diese sehr ruhige, wunderschöne Bucht. Mit uns sind noch einige andere Boote hier, aber es ist genügend Platz in alle Richtungen.

Den Abend verbringen wir bei Franko, auf seiner Fulmo. Wir bringen das Bier mit und er bekocht uns.

Lange halen wir heute nicht aus, wir sind seit 2 Uhr wach und nun auch alle drei ziemlich müde. Halb zehn verabschieden wir uns und gehen danach auch bald schlafen. Morgen vormittag gehts nach St. Maarten, unser nördlichster Punkt der Reise.

Noch im Dunklen verlassen wir Antigua

Sonnenaufgang unterwegs

Leider schon wieder ein Barracuda

Neben uns liegt die Fulmo…das kleinere, rechts 🤣

Eine kleine Abkühlung im Meer 🌊

Sonnenuntergang vor St Barth

 

 

 

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